Die Schwelle

Elias Brand
Cover: Die Schwelle von Elias Brand

In Elyssia ist alles perfekt. Die Luft ist gefiltert, das Licht kalibriert, und jeden Morgen schluckt Edrin vier Tabletten, die ihn am Leben halten. Er hat nie gefragt, woraus sie bestehen.

In Terraka kämpft Amara für ein Dorf, das jedes Jahr kleiner wird. Menschen verschwinden – nicht durch Krieg, nicht durch Hunger. Sie verschwinden einfach. Und niemand kommt zurück.

Als Edrin eine Tabelle findet, die alles erklärt, muss er fliehen. In eine Welt, die er nie gesehen hat. Zu Menschen, die er nie als Menschen betrachtet hat. Mit Daten, die beide Seiten zerstören können – oder zum ersten Mal verbinden.

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Für Leser von Kazuo Ishiguro, Dave Eggers und Juli Zeh.

Über das Buch

Die Schwelle ist ein Roman über zwei Welten, die einander brauchen und einander verbrauchen. Über die Frage, ob Wissen eine Waffe ist oder ein Heilmittel. Und über die Grenze, an der man aufhört zu funktionieren und anfängt zu handeln.

Über den Autor

Elias Brand wurde Anfang der 1980er-Jahre in Süddeutschland geboren und arbeitete mehrere Jahre in der Verwaltung des Gesundheitswesens, bevor er an eine Mittelmeerküste zog, wo er heute lebt und schreibt. Sein Interesse gilt den unsichtbaren Schwellen einer Gesellschaft – jenen Linien, an denen entschieden wird, wer zählt und wer nicht. Er schreibt langsam und in reduzierter Sprache. Die Schwelle ist sein Debütroman.